Wanderungen am Gardasee sind Naturerlebnisse der ganz besonderen Art. Die Landschaft ist so abwechslungsreich, dass der Besucher kaum glauben kann, dass er sich immer noch am Gardasee befindet. Raue Bergwelten, liebliche Weinberge, sanfte Hügellandschaften, außergewöhnliche Flora und Fauna  – und all das mit einem atemberaubenden Blick auf das Wasser des Sees, das Sonnenlicht und Bergspitzen reflektiert.

Wer sich zunächst mit dem Wandern an sich vertraut machen möchte, muss nicht gleich eine komplette Ausrüstung kaufen. Viele Hotels und auch die Stationen der Bergführer verleihen Rucksäcke, Wanderstöcke und auch Regenkleidung. Eigene Schuhe sind an sich die einzigen Utensilien, die Sie mitbringen sollten. Gerade für Anfänger sind die geführten Touren ideal. Sie verlaufen sich nicht, und die kompetenten Führer sind auch für eventuelle Notfälle wie Blasen am Fuß ausgerüstet. Die Bergführer sind leidenschaftliche Verfechter des sanften Tourismus, hier Agriturismo genannt. Sie erklären auf den Wanderungen, was wo schützenswert ist. Sie kennen die einheimische Pflanzenwelt wie sonst niemand und wissen auch, wo sich seltene Tiere beobachten lassen.

Der Lago di Ledro liegt etwa 650 m über dem Gardasee. Auch in dieser Lage wird es schon merklich kühler als unten am See. Eine warme Jacke oder einen Pullover mitzunehmen, ist nicht verkehrt, besonders, wenn Sie den Ledro umwandern wollen. Der Lago di Ledro hat viele Badestellen. Zu empfehlen ist ein Bad im kristallklaren Wasser allerdings nur im Hochsommer. Dann bietet er eine willkommene Erfrischung. Surfboards und Boote werden an verschiedenen Stellen am Ufer des Sees vermietet. Wer hier länger verweilen möchte, findet landestypische, gemütliche Unterkünfte um den Ledro verteilt. Fans des Angelsports sollten sich hier wenigstens ein paar Stunden niederlassen. Im Gardasee, aber auch im Ledro tummelt sich eine Vielzahl von begehrten Speisefischen wie Barsche, Aale, Hechte, Forellen und noch mehr. Ein traditionell zubereitetes Fischgericht sollten sich auch die Nicht-Angler nicht entgehen lassen. Zusammen mit den vorzüglichen Weinen aus der Region des Gardasees ist es ein Gaumenschmaus, den Besucher nicht vergessen.

Erfrischungen gibt es natürlich auch unterwegs. Die gemütlichen Berghütten laden wirklich zum Verweilen ein, und die lokalen Köstlichkeiten stärken für die weiteren Wege. Sie sollten auf jeden Fall immer wieder einen Blick zurück werfen. Mit jeder Kurve bietet der Gardasee eine andere Ansicht. Immer mehr kleine Ortschaften offenbaren sich dem Wanderer, der aus dem Staunen nicht mehr herauskommt. Bei aller Begeisterung dürfen die unauffälligeren Schönheiten am Wegesrand nicht vernachlässigt werden. Was manch ein Großstädter für Unkraut halten mag, entpuppt sich unter den Erklärungen der Bergführer als seltene und geschützte Alpenpflanze, die auf keinen Fall gepflückt werden darf. Mit ein bisschen Glück können Sie Murmeltiere auf den Wiesen treffen, sowie auch Rotwild, Gemsen, Dachse und natürlich viele Vogelarten, die hier heimisch sind. Die Einheimischen kennen die Plätze, von denen aus sie sich ungestört beobachten lassen.

Desenzano del Garda! Die schönste Opernsprache der Welt lässt den Klang dieses Namens nachhallen, wie die Harmonie eines besonders gelungenen Refrains.

Und, besonders gelungen ist sie auch, die Perle am See. Als größte der Städte, die den Gardasee umsäumen, bürgt Desenzano del Garda mit seinen knapp 26.000 Einwohnern, für pures, mediterranes Leben. Hier begegnen sich, ohne dass es ein Widerspruch wäre, ganz alt und ganz neu. Das Flair, als einst wichtigste Handelsstadt der Region, trägt Desenzano del Garda bis heute, wie ein edles, schweres Parfüme.

Taucht man als Besucher in den historischen Stadtkern ein und ergibt sich dem Zauber der spürbaren Vergangenheit, beginnt man zu ahnen, wie diese lebendige Stadt in ihrer Blütezeit pulsiert hat. Fast kann man die Gerüche der Gewürze, des Getreides, der Tiere, der Speisen und die feinen Nuancen der Odeurs der „profumo delle Signore“, riechen.

Die Bewohner der umliegenden, kleinen Täler Sabbia, Trompia und Camonica hatten ihre guten Gewänder angelegt und das Feilbieten ihrer Waren, insbesondere von Getreide, war mehr, als nur Handel. Es war das Eintauchen in eine andere Welt!

Eben, genau wie heute! Desenzano del Garda ist Urlaub im Urlaub!
Die einzigartige, authentische Kulisse der Strandpromenade „Cesare Battisti“ erfüllt auch heutzutage noch jeden Dienstag ein riesiger Wochenmarkt mit buntem Leben, abwechslungsreich wie die Facetten eines Regenbogens, getragen von der gastfreundlichen Mentalität der Einheimischen. Verbingen Sie dort doch ihren Urlaub in einer Ferienwohnung Gardasee, dort können Sie ihre Zeit selber organisieren und sind nicht auf Anbieter angewiesen. Aber es gibt hier natürlich auch schöne Hotels am Gardasee.

Und da sind wir auch schon im Zentrum. Die malerische „Piazza Malvezzi“ am Alten Hafen. Da kommt keiner vorbei, der Desenzano del Garda entdecken will. Unzählige Grußkarten ziert dieses unvergessliche, gleichzeitig bedeutendste Wahrzeichen der Stadt.

Vielleicht mag man eingangs die „größte Dame“ des Ortes gebührend bewundern: „Santa Maria Maddalena“. Desenzanos Hauptkirche erstrahlt hell und einladend und ist ein kühler Ort in der Hitze des Tages, wenn man einen Moment der Ruhe und Besinnlichkeit sucht.

Wandert man weiter durch die historischen Straßen und – vielleicht sollte man sich diesen Spaziergang auch einmal für den Abend aufheben – gelangt man an die Mole von Desenzano del Garda und hat einen unvergleichbar schönen Blick auf den Leuchtturm. Wenn die Realität zu Postkartenmotiven wird. Hier kann man es erleben!

Aber auch in den weiteren Tagen und Nächten ist es fast unmöglich sich in Desenzano del Garda zu langweilen.

Tagsüber ist es geraten, die Eindrücke des Sightseeings zu genießen:

Das imposante „Alpinisten-Denkmal“, das „Castello“, mit seinen unzähligen kleinen Abenteuermöglichkeiten, das „Teatro Alberti“ und die „Statue von Angela Merici“ auf der Piazza Malvezzi.

Aber die Nächte werden ebenso unvergessen bleiben und dafür ist Desenzano del Garda sogar berühmt! In einer Ferienwohnung Gardasee haben Sie die Chance diese Möglichkeit auch richtig auszunutzen. Denn Sie können heimkommen wann Sie wollen. Diese Unabhängigkeit ist es auch, die viele Urlauber an einer Ferienwohnung schätzen.

Hier überraschen verschiedenste Discotheken die, in Partylaune, eintreffenden Gäste. Alle Rassen, alle Klassen, unterschiedlichste Musikstile sowie Interieurs, sogar die (!) größte Diskothek Europas findet der Nachtschwärmer hier. Selbstverständlich pilgern an den Abenden und in den Nächten, der Freitage und Samstage, wahre Ströme an Publikum in die Tempel des Vergnügens, wobei das archaische Desenzano del Garda sich selbst immer wieder neu erfindet und dem Zeitgeist den Puls fühlt, ja, mehr noch, ihn mitbestimmt!

Solche Reisebereicht erleichtern einem immer einen Eindruck  der Region oder des Ortes zu bekommen, in die man reisen möchte. Es gibt auch Fotoreiseberichte,  dort bekommt man neben den Textinformationen auch durch Bilder einen Eindruck von der Gegend.

Es lohnt sich auch einen Reisepreisvergleich anzustellen und verschiedene Angebote miteinander zu vergleichen um das Beste für sich herauszusuchen.

Sie suchen Entspannung und wollen keinen weiten Weg dafür zurücklegen. Dann suchen Sie in Hotels und Thermen in Deutschland.

Die Zitrone
Unser Auge hat sich an diese typische Zitruspflanze im Süden Europas schon gewöhnt:

Der westliche Teil des Gardasees von Limone bis Gardone Riviera ist der Schauplatz einer althergebrachten höchst interessanten Kultivierung von Zitruspflanzen. Mehrere Jahrhunderte lang gab die Zucht und der Handel mit diesen Früchten den Menschen Arbeit und den Händlern Wohlstand.
Wer in der Winterzeit an der Küstenstrasse entlangfährt, der sieht sie: imposante mit Holz- und Glaspanelen geschlossene Zitronengewächshäuser: die Limonaien.
Jetzt im nahenden Frühjahr werden diese geöffnet:
die Sonne kehrt zurück in die Limonaia!
Goldgelb und orange leuchtend strahlen sie uns entgegen, die schon reifen Früchte.
Daher interessiert sie uns besonders, die Zitrusfrucht: Zitrone

Botanik der Zitrone

Wissenschaftlicher Name: Citrus limon (L.) Burm, benannt im Jahre 1766
Gemeiner Name: Limone
Abteilung: Angiospermae
Klasse: Dicotyledones
Ordnung: Terebinthales
Unterklasse: Rosidae
Familie: Rutaceae
Subfamilie: Aurantioideae

Geschichte der Zitrone:

Herkunft und Verbreitung:
Indien, aber schon im 8. Jahrhundert a.C. im gesamten Raum Mittel- und Süd-Ost-Asiens verbreitet, auch in China und Birmania.
Danach Ansiedlung besonders am Mittelmeer Italiens, Sardinien und dem gesamten Süden Italiens, auch am mittleren Teil des westlichen Gardasees. Durch C. Kolumbus im Jahre 1493 wahrscheinlich in die heutige USA gebracht worden.

Beschreibung:

Der Zitronenbaum ist ein kleiner immergrüner Baum oder auch Strauch von 4-6 m Höhe, aber am Gardasee kann er auch eine Höhe von 10 m erreichen.
Ab halber Höhe beginnen am Hauptstamm die Verzweigungen.
Die Blätter
sind je nach Art oval und und am Rand leicht gesägt oder gezahnt, ca. 6 – 12 cm lang, sie haben oft einen geflügelten Blattstiel (Petiole) und setzen am Zweig im Zickzackwuchs (sympodial) an. Charakteristisch sind die vielen Öldrüsen an den Blättern, die ätherische, aromatische Öle enthalten.
Die Büten
sind zwitterhaft, wachsen einzeln oder in Trauben aus den Blattachseln neben den Dornen. Sie sind ziemlich gross und weiss, die Kelchblätter auch rosa – violett gefärbt und äusserst stark „parfümiert“.
Der Zitrusbaum blüht eigentlich das ganze Jahr über, mit Spitzenzeiten im Frühjahr und im Spätsommer. Die Frucht reift erst nach 1 Jahr.

Botanisch gesehen, ist die Zitrone eine Beerenfrucht, und der geniessbare Teil ist die innere Fruchthaut, aufgeteilt in Segmente. Diese enthalten deshalb Fruchtsaft, weil in den darin sitzenden Fruchtsegmentschläuchen Fruchtsäuren angefüllt werden, die durch Ausreifen in Fruchtzucker verwandelt werden und mit Wasser „verdünnt“ werden. Auch werden Mineralstoffe, Vitamine und Hormone in den Segmentschläuchen eingelagert, sozusagen als Reserven für Stresszeiten der Pflanze wie Trockenperioden.
Die Schale (Epikarp)ist dünn und ebenfalls reich an Öldrüsen, die aromatische Öle enthalten.
Technische Daten zur Kultivierung:

Von alters her werden an der Gardaseeküste von Limone bis Salò folgende Zitruspflanzen angebaut:
Citrus medica oder cedro= Zitronatzitrone
Citrus limon oder limone = Zitrone
Citrus sinensis oder arancio amaro = Apfelsine
Citrus aurantium oder arancio amaro= Bitterorange, Pomeranze
Citrus aurantium bergamina oder bergamotto = Bergamotte
Citrus nobilis o mandarino, historisch auch Portogallo genannt, = Mandarine

Die wichtigste Bedingung für erfolgreiche Kultivierung ist die richtige Temperatur. Besonders die Zitrone ist empfindlich, beste Wachsumtsaussichten bei 0° bis 38° C.
Die Pflanze kann erheblich durch Wind geschädigt werden, wenn z. B. die Blüten vertrocknen, aber auch leicht die Äste brechen.
Damit die Zitrone überhaupt erfolgreich für die Produktion von Früchten nutzbar ist, muss sie gepfropft werden. Auf eine Trägerpflanze, in unserem Fall die Pomeranze, wird die gewünschte Zitrusart aufgepfropft. Diese unterscheidet sich von allen anderen Zitrusbäumen durch viele Dornen, intensivereb Duft der Blätter, Blüten und Früchte. Auch ist sie widerstandsfähig gegen viel Krankheiten der Zitrone.
Sie braucht durchlässigen Boden und liebt keinen Wasserstau, denn sonst besteht die Gefahr der „Gummikrankheit“.
Kurios ist,
wie von den Wurzeln das Wasser aufgesaugt wird. Nachdem diese wenig Wurzelhaare haben, nehmen sie es durch eine Symbiose mit einem Pilz auf, der um die Wurzeln herum wächst, Ausläufer des Pilzes dringen in diese ein und werden dort mit Hormonen versorgt, während der Pilz die Auflösung der Nährstoffe übernimmt, was normalerweise die Wurzelhaare machen. Solche Mykorrhizien (Symbiosen) gibt es auch bei Eichen oder Kiefern.

Ein bisschen Geschichte…….
Seit dem Ende des 13. Jhd, gibt es am gardasee Zitronengewächshäuser (Limonaien), anfänglich enstanden sie um Gargnano, und wurden bis nach dem 2. Weltkrieg in Stand gehalten, als durch eine Reihe von sozio-ökonomischen und klimatischen Umständen der Anbau fast gänzlich aufgegeben wurde, das aus war eine schwere Krankheit der Bäume, die sich auf der ganzen Gardaseeküste verbreitete.
Kulturell und ambientalistisch gesehen, sind diese Limonaien von größter Bedeutung für das Verstehen des Lebens am Gardasee.

Wozu verwenden wir die Zitrone?
Vor Jahrhunderten schon haben die Menschen den gesundheitsfördernden Vitamingehalt erraten, ab dem 16. Jhd. n utzt man sie auch in der Kosmetik.
Im Jahre 1931 entdeckte man das Vitamin C, das gegen den Skorbut hilft.
Der frisch gepresste Zitronensaft hilft gegen Erkältungskrankheiten, Nierenentzündungen, bei Gicht, Arteriosklerosis und Rheumatismus u.a…..
Er wirkt desinfizierend und astringierend und wird sogar in Putzmitteln verwandt.
Schon bevor man aslo die Zitrone chemisch analysiert hatte, stellte man den therapeutischen, kosmetischen und reinigenden Aspekt fest, der sie schon vor Zeiten als essentielles und wertvolles Produkt bestätigte.

Das Rezept der Grossmutter:

Zutaten: 8 Zitronen, 1 kg Zucker, 5 dl puren Alkohols für Liköre

Zubereitung: wichtig ist, intakte Zitronen mit dünner Schale zu verwenden. Nach dem Waschen und Abtrocknen mit einem Kartoffelschäler nur die gefärbte Schale abschneiden. Die Schalen in ein Glasgefäß geben, den Alkohol darauf, hermetisch abschliessen. Das Gefäß für ca. 10 Tage in einen dunklen und kühlen Raum stellen. Nun den Zucker in 1 l Wasser auflösen, und 3 – 4 Minuten lang kochen, erkalten lassen und mit dem Alkohol mischen . Noch einmal für ein paar Tage ins Dunkle stellen , danach filtern und abfüllen,m
Und
Mit Ihren Freunden trinken

Salute!
Curin Renate
in Zus. arbeit mit Dott.ssa Lorenza Bonandini

In Italien kann man neben einem Besuch am Gardasee, auch einen Abstecher in die Toskana empfehlen. Wer auch nichts gegen einen längeren Anfahrstweg hat, der könnte sich eine Reiseinformation Sardinien einholen. Außerhalb von Italien gilt bei den Urlaubern ein Aufenthalt in Ferienhäuser in Kroatien als Tipp.

Jeder sollte das passende Land und insgesamt das passende Angebot für seinen Urlaub finden. Ihnen dabei viel Erfolg.

Unsere neue Rubrik Ausflugstipps am Gardasee wird erweitert. Mittlerweile sind dort schon 3 Wanderrouten eingetragen, ein Bericht über das Gardaland, sowie andere Sehenswürdigkeiten und Geheimtipps die ihren Urlaub am Gardasee noch besser machen. Wenn Sie selber einen guten Bericht haben oder selber Erfahrungen gesammelt haben und diese den anderen Urlaubern nicht vorenthalten möchten, können Sie uns gerne kontaktieren und uns einen passenden Text schicken. Wenn wir denken, dass dieser ein Mehrwert für die Besucher darstellt wird er selbstverständlich veröffentlicht.



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